“Und plötzlich steht der Tourist nicht mehr im Mittelpunkt, sondern die Destination.”
Über mich
Mein Name ist Andreas Zimmer. Ich komme ursprünglich aus Thüringen und beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Räume sich entwickeln – kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Ich habe Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften (M.A.) studiert, später Business Administration (MBA)sowie Rechtswissenschaften (LLM),, und in Kulturgeschichte promoviert. Meine wissenschaftliche Arbeit gilt ebenso historischen wie gegenwartsbezogenen Transformationsprozessen. Ergänzt wird dieser Hintergrund durch praktische Erfahrungen in sehr unterschiedlichen Rollen: als Barkeeper, Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk und Geschäftsführer einer Berliner Eventagentur.
Heute arbeite ich an der Schnittstelle von Tourismus, Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung. Seit vielen Jahren bin ich als Destinations- und Clustermanager für ein ostdeutsches Bundesland tätig und beschäftige mich dort mit strategischer Steuerung, Innovationsprozessen, Förderlogiken und institutionellen Rahmenbedingungen. Parallel dazu lehre ich seit mehreren Jahren Tourismus- und Destinationsmanagement. Diese Tätigkeit mündete 2024 in eine Professur für Tourismusmanagement an der IU International University in Erfurt.
Was mich dabei besonders interessiert, ist weniger der Tourismus als Branche, sondern der Tourismus als Instrument: für regionale Entwicklung, für Innovation, für Begegnung und für die Frage, wie Leben, Arbeiten und Wirtschaften jenseits der Städte neu zusammengedacht werden können. Mich treibt um, warum gute Ideen scheitern, obwohl sie gebraucht werden – und welche Rolle Strukturen, Institutionen und Verantwortung dabei spielen.
Destination Thinking ist der Ort, an dem diese Überlegungen zusammenlaufen. Der Blog ist Denkraum, Werkstatt und Diskussionsangebot zugleich. Hier geht es um integrierte Regionalentwicklung, neue Entwicklungslogiken, Governance-Fragen, Marken, Menschen – und um die oft unterschätzten Möglichkeitsräume ländlicher Regionen.
Mit meiner Familie lebe ich in Potsdam-Babelsberg, zeitweise und immer wieder gerne auch in meiner Heimatstadt Mühlhausen in Thüringen.
Worum geht es in diesem Blog?
Blogs über Reisen und Tourismus gibt es viele. Hier geht es allerdings nicht um die Vermessung der Nähe und Ferne aus Sicht des Reisenden.
Sondern um Tourismus- und Destinationsmanagement als Beruf und Berufung, wenn man also so will: um das “Making of” von Tourismus und Destinationen.
Es erwarten Dich Beiträge zu:
Destinationsentwicklung und -strategie
Trends und Zukunftsperspektiven im Tourismus
Tipps zur Umsetzung von destinationalen Projekten
Und schließlich Erfahrungen aus meiner beruflichen Praxis in Brandenburg